Sonderfahrt ins tschechische Franzensbad und Eger

Am 20.10.2018 war die vereinseigene Dampflokomotive 50 3648 wieder mit einem historischen Sonderzug unterwegs. Die Reise begann am frühen Morgen im Chemnitzer Hauptbahnhof und führte zuerst entlang der Sachsen-Franken-Magistral gen Hof. Durch eine Streckensperrung zwischen Glauchau und Zwickau musste unser Sonderzug in Gößnitz „Kopf machen“. Über Werdau und Reichenbach verlief die Fahrt weiter nach Plauen, wobei hinter Netzschkau die bekannte Göltzschtalbrücke überquert wurde. Ab Plauen befuhren wir die Hauptbahn Plauen – Cheb. Diese Strecke ist bekannt für ihre Felseinschnitte und den kurvigen Verlauf durch die bewaldeten Höhen des Vogtlandes. Besonders im Herbst bei einsetzender Laubfärbung ist diese Region immer einen Ausflug wert. Vorbei an der Talsperre Pirk näherte sich der Sonderzug dem Kurort Bad Elster, bevor er bei Bad Brambach die Grenze passierte. Von hier aus waren es nun lediglich noch 20 Kilometer bis zum eigentlichen Ziel der Reise, den Städten Franzensbad und Eger. Die Reisenden konnten sich zwischen den Parkanlagen der Bäderstadt oder einem gemütlichen Spaziergang durch das historische Zentrum der Stadt Eger entscheiden. Gegen 16:30 setzte der Zug sich dann für die Rückfahrt nach Chemnitz in Bewegung. Auch die Sonne gab sich hier noch einmal die Ehre, bevor unsere Dampflokomotive nach 370 Kilometern am Abend wieder in Chemnitz eintraf.