Hauptuntersuchung 50 3648

Sie ist das Schmuckstück und das Aushängeschild des gesamten Vereins.
Die Dampflokomotive 50 3648-8.

Seit 1997 zieht sie sehr zur Freude aller Fans und Eisenbahnfreunde Sonderzüge durch Sachsen und ganz Deutschland. Bereits in ihrem „ersten Leben“ hat die Maschine Großes geleistet, seit ihrer Indienststellung im Jahr 1941 insgesamt rund zwei Millionen Kilometer im schweren Streckendienst zurückgelegt.

Entlang der „Zschopau“ schnauf die 50 3648 durch das Erzgebirge

Doch im März 2023 droht das Aus – die Lok verliert ihre Zulassung. Nur
eine neue Hauptuntersuchung kann die Lebenszeit der Maschine verlängern und das Museumsstück für weitere acht Jahre betriebsfähig und damit für den Museumseinsatz erhalten.
Nur wenige Werkstätten sind heute in Deutschland noch in der Lage, eine Dampflokomotive zu reparieren.
Eine solche aufwändige Untersuchung kostet natürlich Geld – viel Geld.
Erfahrungsgemäß bewegen sich die Kosten dafür im Bereich von über einer halbe Million Euro.

Solche Summen sind durch eine gemeinnützige Einrichtung natürlich nicht allein aufzubringen. Helfen auch Sie mit und tragen Sie durch eine Spende zum lebendigen Erhalt eines Stücks Technikgeschichte bei!

Im Mai 2017 steht die 50 3648 mit einem Güterzug im Bahnhof Nossen

Ähnlich wie bei einem Auto ist die Hauptuntersuchung einer Lokomotive
gesetzlich vorgeschrieben und soll die Betriebssicherheit des Fahrzeugs garantieren. Sie findet alle acht Jahre statt und ist sehr
umfangreich. Die Maschine wird in einer entsprechend ausgestatteten
Spezialwerkstatt ausgeachst und komplett zerlegt. Die einzelnen Baugruppe wie Rahmen, Radsätze, Stangen oder Führerhaus werden dann einzeln begutachtet und bei Bedarf repariert oder ersetzt.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Dampfkessel, denn er ist das Herzstück der Lok.

Blick in den Langkessel

Besonders ausgebildete Spezialisten führen
hier unter den strengen Augen des Kesselprüfers Röntgen und
Ultraschallprüfungen durch und tauschen alte Rohre und Bolzen aus. Auch das Fahrwerk und die Stangen (-lager) werden sorgfältig geprüft und repariert, da sie für den ordnungsgemäßen Lauf der Maschine
und die Übertragung der Kraft auf die Gleise verantwortlich sind.
Wenn alle Einzelkomponenten der Lok die Überprüfung bestanden haben, wird das Fahrzeug wieder komplett montiert und eingeachst. Mit dem Anheizen des Kessels beweist die Maschine dann
bei einer Probefahrt ihre Fahrtauglichkeit.


Wir hoffen auf Ihre Unterstzützung:


Spendenkonto:
Sparkasse Chemnitz
IBAN: DE63 8705 0000 4000 5036 48;
Verwendungszweck: HU 50 3648

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Faszination Eisenbahn